Die „Jungfrau“ ist ein seltenes Werk aus einer einmaligen deutschen Familiensammlung – entstanden aus natürlich gewachsenem Material und geformt durch einen Prozess, in dem Natur und künstlerische Intention zusammenwirken.
Die Skulptur gehörte zum Gesamtwerk, das im Umfeld der Weltausstellung 1958 in Brüssel präsentiert wurde. Ihre Form basiert auf miteinander verbundenen Wurzeln, die über Jahre im feuchten Waldboden gelenkt und ihrem Wachstum überlassen wurden.
Die Oberfläche ist nicht bemalt, sondern allein durch Politur und natürliche Entwicklung geprägt.
Der Sockel integriert einen Stein, der durch Wachstum untrennbar mit dem Holz verbunden ist – ein markantes Detail dieser außergewöhnlichen Arbeit. Die Skulptur wurde direkt vom Künstler erworben und seither privat bewahrt.
Eine stille, eigenständige Raumplastik – zeitlos in Präsenz und Herkunft.
Ein Unikat, entstanden aus gewachsenem Material, geformt durch Zeit, Natur und künstlerische Intention.
Diese Skulptur wurde vor über sechs Jahrzehnten geschaffen und gehört zu den selten erhaltenen Arbeiten aus der Phase naturgeformter Raumplastiken. Die Linienführung wirkt zugleich körperlich und entrückt – eine Figur zwischen Erdung und Aufrichtung.
Die Arbeit basiert auf natürlich gewachsenen Strukturen, die über Jahre im feuchten Waldboden geformt wurden. Wurzeln wurden verbunden, gelenkt und ihrem Wachstum überlassen. Die endgültige Gestalt ist Ergebnis eines Prozesses zwischen Kontrolle und natürlicher Entwicklung.
Hinweis: Investmentberatung, Anlagevermittlung durch Ass. jur. Carola Müller.